Die Geschichte „Das Gemälde“

– Erinnerung an meine innere Vision –

Bereits als Kind habe ich es geliebt zu malen, die Bilder waren damals schon sehr harmonisch, Tiere und Landschaften wirkten sehr realistisch. Das Malen war für mich selbstverständlich und ich konnte stundenlang abtauchen in die Bilder.

Damals wusste ich noch nicht, dass diese Freude, dieses tiefe Eintauchen in Farbe und Form, der natürlichste Ausdruck meines Wesens war. Es war einfach normal für mich.

Mit den Jahren habe ich das Malen vergessen. Das Leben, der Alltag, andere Wege – all das hat diese Verbindung zu meiner inneren Welt überdeckt. Aber sie war nie verschwunden, sie hat nur gewartet.

Als ich später begann, mich bewusst auf meinen Weg der Erinnerung zu begeben, kam eine Geschichte zu mir, die alles verändert hat: „Das Gemälde“. Sie erzählte von einem Künstler, der beim Malen so sehr mit seiner Seele verbunden war, dass seine Werke selbst zu Portalen wurden. Menschen, die seine Bilder betrachteten, „gingen“ in das Gemälde hinein und man konnte spüren, wie sie sich mit den eingewebten Energien verbanden. Sie fühlten sich an etwas erinnert, das sie längst in sich trugen: an Frieden, an Freude, an das Licht in ihnen selbst.

Diese Geschichte hat etwas in mir berührt. Es war eine Erinnerung für mich, die plötzIch absolut präsent war und mich nicht mehr losgelassen hat. Ich wusste: Ja, genau das will ich. Genau das bin ich.
Und so habe ich wieder angefangen zu malen.

In mir sind immer ganz viele Ideen und innere Bilder, die ich gerne umsetzen würde. Wenn ein Impuls, ein Gefühl oder ein inneres Bild mich nicht mehr loslässt, dann beginne ich zu malen. Ich weiß nie genau, wie ich es umsetzen soll oder welche Form es am Ende annehmen wird, aber ich habe die Vision, dass es wieder neue Wege und Bewusstseinsströme öffnet.

So lasse ich mich einfach führen, Schritt für Schritt, und vertraue darauf, dass der Weg sich während des Malens zeigt. Im Prozess entwickelt sich alles wie von selbst, bis das Bild plötzlich da ist – vollständig und stimmig. Dann staune ich jedes Mal, weil es sich nie so anfühlt, als wäre es neu entstanden, sondern als hätte es schon immer existiert und ich hätte es nur sichtbar gemacht.

Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich in meinen Bildern tatsächlich eine Struktur aus Light-Codes erschaffe – Energien, Formen und Frequenzen, in die man eintauchen kann, um sich zu erinnern an das, was man wirklich ist. Jedes Mandalaund jedes kleinste Bild ist wie ein Portal, das in die eigene Tiefe führt.

Schreiben gehörte auch schon immer zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Jahrelang habe ich Reise- und Traumtagebücher geschrieben. Im Job war das Schreiben auch die Grundlage, allerdings eine Notwendigkeit, die eben dazu gehörte. Nachdem ich meine „innere Malerin“ wieder entdeckt hatte, kam auch die „innere Schreiberin“ mit meinen Texten, Büchern und meiner Webseite wieder zum Vorschein.

Und ich bemerkte: Es ist immer derselbe Prozess. Ich beginne, ohne zu wissen, wohin es führt – und während ich male, schreibe oder die Seiten gestalte, öffnet sich in mir etwas. Meine Wahrnehmung und das Erleben der Welt verändern sich in mir mit dem, was entsteht, mit dem Prozess. Wenn ein Mandala, ein Bild, ein Text vollendet ist, fühlt es sich an, als wäre ein Stück meines Bewusstseins einfach sichtbar geworden.

So ist mit der Zeit alles zu einem Ganzen geworden: die Mandalas, die Texte, die Webseite, der Shop – jedes Element ist ein Ausdruck derselben Essenz. Alles trägt die Freude, die Stille und die Liebe, und somit die Frequenz der Erinnerung wer ich wirklich bin.

Wenn Menschen meine Seite besuchen, meine Mandalas betrachten oder meine Texte lesen, wünsche ich mir, dass sie für einen Moment diese Energie spüren können – nicht meine, sondern ihre eigene, die in Resonanz geht mit dem, was ich sichtbar gemacht habe.

Das ist das, was ich tun möchte, nicht mehr und nicht weniger:
Portale öffnen, durch die wir hindurchgehen können und uns an uns selbst erinnern.

Wenn dich diese Geschichte berührt hat, findest du in meinem Mini-eBook „Erinnerung der Seele“ die Fortsetzung dieses Weges – und eine Einladung, dich selbst zu erinnern.

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